BUNDjugend Baden-Württemberg  

Platz da! Der BUND und die BUNDjugend fordern gemeinsam autofreie Innenstädte!

Die Postion von BUND und BUNDjugend ist klar: Der Platz in den Städten ist für Menschen da. Und die Flächen, die dem Leben in der Stadt bis jetzt verwehrt bleiben werden bis 2030 zurück verlangt! Eine Mobilität, die sich weiterhin auf den motorisierten Individualverkehr (kurz auf Autos) konzentriert ist für uns nicht länger tragbar. Wir brauchen neue, klimafreundliche Konzepte in denen das Auto nur noch eine kleine Nebenrolle spielt auf der Bühne unserer Mobilität. Wie wir uns den Übergang hin zu klimafreundlich mobilen Städten vorstellen, wird in unseren Forderungen deutlich. Diese richten sich an die Kommunalpolitik, die Landespolitik und die Bundespolitik. Überall sollen die entsprechenden Stellschrauben gedreht werden, damit wir die Luft in unseren Städten auch in Zukunft atmen können.

Auf der Landesdeligierteversammlung des BUNDs Baden-Würrtemberg wurde der Antrag der BUNDjugend angenommen. Demnach fordern wir, dass alle Städte in Baden-Württemberg bis 2030 autofrei werden. Unsere Forderungen beziehen sich primär auf den motorisierten Individualverkehr von Personen, die nicht aufgrund von Behinderungen oder aus medizinischen Gründen auf ein Auto angewiesen sind. Gesamtstädtisch ist der Autoverkehr bis 2030 um mindestens ein Drittel zu reduzieren. Um dieses Ziel zu erreichen, fordern wir Politik, Verwaltung und Zivilgesellschaft auf, sofort und konsequent zu handeln. Konsequent handeln bedeutet hierbei, dass auf allen Ebenen Nötiges getan wird, um einen Übergang zu einer klima-und gesundheitsbewussten Mobilitätskultur zu schaffen. Dieser Übergang muss mit Beteiligung aller Betroffenen gestaltet werden.

Die Forderungen sind erste Schritte und sollten so zügig wie möglich umgesetzt werden. Dabei ist es die Aufgabe der Städte und Kreise, konkrete Fortschritte vor Ort voranzutreiben. Die Landes-und Bundespolitik muss sich dabei jedoch in der Verantwortung sehen, die Rahmenbedingungen so zu gestalten, dass es für Kommunen attraktiv und umsetzbar wird, die Innenstädte autofrei zu gestalten. Alle Akteure müssen sich bewusst sein, dass es darum geht, die Innenstädte vorrangig menschenfreundlich und nicht autofreundlich zu gestalten. Die ausführlichen Forderungen findet ihr hier.

Druckt Sie gerne aus und wendet euch damit an die Gemeinde- und Stadträte in euren Kommunen. Wird dort genug getan, um die Mobilität klimafreundlich umzustellen? Oft sind Menschen aus den Gemeinde- und Stadträten zu Gesprächen bereit.