BUNDjugend Baden-Württemberg  

Projekte der BUNDjugend BW

Laufende Projekte

Sommerakademien für Naturschutz und Nachhaltige Entwicklung in baden-württembergischen Großschutzgebieten

Von April 2016 bis Dezember 2018 führt die BUNDjugend Baden-Württemberg gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen (HfWU) das Projekt „Sommerakademien für Naturschutz und Nachhaltige Entwicklung in baden-württembergischen Großschutzgebieten“ durch. Im Rahmen des Projekts finden drei Sommerakademien statt: 2016 und 2017 im Biosphärengebiet Schwäbische Alb und 2018 in einem anderen Großschutzgebiet. Mehr erfahren!

Naturtagebuch

Seit 1993 ruft die BUNDjugend Baden-Württemberg Kinder im Alter von 8–12 Jahren dazu auf, die Natur vor ihrer Haustüre genauer zu beobachten und mit ihrem neuen Wissen ein Naturtagebuch zu gestalten. Wie diese Dokumentation aussieht ist ganz der Fantasie der Kinder überlassen. Die Vielfalt der tollen Naturtagebücher, die die Kinder an die BUNDjugend jedes Jahr Ende Oktober als Wettbewerbsbeitrag schicken, fasziniert immer wieder aufs Neue!

Begleitend zum Naturtagebuch-Wettbewerb erscheint viermal im Jahr das Manfred Mistkäfer Mitmach Magazin, ein Naturmagazin für Kinder. Darin erklärt der kleine neugierige Käfer die heimische Natur. Jeder Ausgabe ist der Ideenmarkt, ein Begleitheft für Erwachsene beigelegt. Mehr erfahren!

2018–2019: Neue Wege in die BUNDjugend

Die BUNDjugend versteht sich als ein Verband, der sich für Gerechtigkeit einsetzt – sozial wie auch global. Dadurch, dass ein privilegierter Teil der Weltbevölkerung sich immer mehr vom „Ressourcen-Kuchen“ abschneidet, als ihm eigentlich zusteht, bleibt allerdings für andere wenig übrig. Das gilt sowohl räumlich (bekanntermaßen gibt es globale Ungleichheiten) als auch zeitlich (für kommende Generationen sind einige zentrale Ressourcen nicht mehr nutzbar). Somit wollen wir uns für einen zu Unrecht wenig privilegierten Teil der auf der Erde lebenden Menschen einsetzen.

Gleichzeitig ist die ganze Umweltbewegung in Deutschland sehr stark von Menschen mit überdurchschnittlichen Einkommen und hoher formaler Bildung (z.B. Gymnasiast*innen, Studierende) geprägt – und die BUNDjugend ist keine Ausnahme davon. Wir fragen uns: Warum eigentlich? Und: wie können wir unseren Verband vielfältiger bekommen?

Mit genau diesen Fragen beschäftigen wir uns 2018 und 2019 im Rahmen unseres Projekts „Neue Wege in die BUNDjugend“ im Programm „Wir sind dabei!“ von der Baden-Württemberg-Stiftung. Ein Teil des Projekts ist der landesweite Aktionstag, bei dem wir uns überlegen, wie wir unser Informationsmaterial gut und einfach verständlich gestalten können, um möglichst viele damit zu erreichen. Außerdem werden wir innerhalb des Verbands versuchen, auf unseren Mitmachtreffen und bei einem Aktivenseminar Bewusstsein für diese Fragen zu schaffen und uns überlegen, wie wir unsere Themen auch für neue Zielgruppen zugänglich machen können, z.B. durch Workshops in Schulen.

Wir freuen uns über alle Hinweise und Fragen, die ihr zu diesem Thema habt, meldet euch gerne bei unserem Projektteam: mona.schmidbauer@bundjugend-bw.de, marina.blum@bundjugend-bw.de, lukas.kammerlander@bundjugend-bw.de.

Gefördert von der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms „Wir sind dabei!“

 

Abgeschlossene Projekte

2013–2015: Wir sind dabei! Die Interkulturelle Prüfkommission der BUNDjugend

„Die BUNDjugend bunter machen“ war das Motto der Projektgruppe „Interkulturelle Prüfkommission“ bei der BUNDjugend Baden-Württemberg. Die Gruppe bestand aus Jugendlichen, die alle in verschiedenen Migrantenselbstorganisationen engagiert sind. Mit ihrem Wissen und ihren Erfahrungen über andere Kulturen halfen sie der BUNDjugend dabei, attraktiver für Jugendliche mit anderen kulturellen Hintergründen zu werden. Dazu besuchten die Jugendlichen Veranstaltungen, schauten sich Info-Materialen an und analysierten die Internet-Auftritte der BUNDjugend. So lernte die Gruppe das Angebot und die BUNDjugend-Aktiven kennen und kann daraufhin Tipps und Verbesserungsvorschläge machen.

Mit dabei war Jugendliche von:

Kolobok e.V.

Lettische Tanzgruppe Trejdeksnītis

CamAS e.V.

Die „Interkulturelle Prüfkommission“ war ein Projekt der Baden-Württemberg Stiftung im Rahmen des Programms „Wir sind dabei! – Integration durch soziales Engagement“.

2013–2014: „Coopération future“ – Hochschule trifft Jugendverband

Von April 2013 bis Dezember 2014 führte die BUNDjugend Baden-Württemberg gemeinsam mit der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen (HfWU) das Projekt „‚Coopération future‘ – Hochschule trifft Jugendverband: Sommerakademien für eine Nachhaltige Entwicklung“ durch. Im Rahmen dieser (bisher noch nicht häufig vorkommenden) Kooperation zwischen Jugendverband und Hochschule wurden zwei Sommerakademien im Themenkomplex der Nachhaltigen Entwicklung durchgeführt. Die Sommerakademien richteten sich an Studierende aller Fachrichtungen, überwiegend aus Baden-Württemberg, und verbanden wissenschaftliches Arbeiten mit jugendverbandlicher Praxis. Dies beinhaltete für die Veranstaltungen ein abwechsungsreiches inhaltliches Programm mit großer Methodenvielfalt, das ergänzt wurde durch auflockernde Spiele, eigenverantwortliche und aktive Mithilfe der Teilnehmenden und einen offenen und wertschätzenden Umgang miteinander. Auch die praktische Naturerfahrung war ein wichtiger Bestandteil der Sommerakademien und wurde durch die schöne Lage im Naturkolleg Hirzwald in St. Georgen im Schwarzwald begünstigt.

Aktuell entstehen im Rahmen des Projekts „Sommerakademien für Naturschutz und Nachhaltige Entwicklung in baden-württembergischen Großschutzgebieten“ drei Sommerakademien, die 2016 bis 2018 stattfinden.

Die Sommerakademie 2013 befasste sich mit der Frage „Welchen Wert hat die Natur?“. Dabei ging es um das Konzept der Ökosystemdienstleistungen, welches versucht, den Wert der Natur wirtschaftlich messbar zu machen. In 6 intensiven Tagen beschäftigten sich die 23 Teilnehmenden kritisch und aus verschiedenen Blickwinkeln mit den theoretischen Hintergründen dieser Konzepte, während in einer Exkursion der Nutzen den ein Moor für Natur und Mensch haben kann auch praktisch begutachtet wurde.

Eine ausführliche Dokumentation der Sommerakademie 2013 findet sich hier.

Die Sommerakademie 2014 beschäftigte sich mit dem Thema „Wie viel ist genug? Suffizienzstrategien in einer nachhaltigen Entwicklung“. Suffizienz ist eine der 3 Nachhaltigkeitsstrategien, die neben Effizienz und Konsistenz ein Schattendasein führt. Das wollten wir ändern! Die 24 Teilnehmer*innen setzten sich vor allem mit folgenden Fragen auseinander: Welche Gründe sprechen für Suffizienzstrategien? Welche Vorbehalte und Einwände gibt es? Ist Suffizienz mit wirtschaftlicher Entwicklung vereinbar? Welche Suffizienzmaßnahmen können von welchen Akteuren umgesetzt werden? Und wie können diese in die Gesellschaft getragen und kommuniziert werden?

Eine ausführliche Dokumentation der Sommerakademie 2014 findet sich hier.

Ziel des Projekts Coopération future war neben der Vorbereitung und Durchführung der Sommerakademien, die Zusammenarbeit der BUNDjugend und der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt Nürtingen-Geislingen zu erproben und zu etablieren und daraus über die konkrete Zusammenarbeit hinaus wichtiges für die Kooperation von Jugendverbänden und Hochschulen zu lernen. Die Ergebnisse des Projekts haben wir in einer Broschüre unter dem Titel „Zusammen geht es besser. Wie Hochschulen mit Jugendverbänden kooperieren können“ veröffentlicht. Die Broschüre kann hier heruntergeladen werden oder gedruckt bestellt werden: Broschuere Zusammen geht es besser 2015 (PDF, 4,4 MB)

Das Projekt Coopération future wurde von der Stiftung Naturschutzfonds Baden-Württemberg aus Mitteln der Glücksspirale gefördert.

 

 

2013–2016: „Von hier nach da“ Ideen für eine neue Mobilitätskultur Eine Ausstellung der BUNDjugend Baden-Württemberg

Im Jahr 2013 hat sich die BUNDjugend ausführlich mit dem Thema Mobilität beschäftigt. Daraus entstanden ist unter anderem dieses Projekt, eine Wanderausstellung, anhand derer sich Jugendgruppen und Besucher*innen der Ausstellungen ganz persönlich mit dem Thema Mobilität auseinandersetzen können.

Die Ausstellung besteht aus fünf Modulen, von denen zwei von der Jugendgruppe selber gestaltet werden. In der Pilotphase des Projektes wird den durchführenden Gruppen ein Workshop mit dem Ausstellungsmacher Andreas Wenzel und allgemeine Beratung vom fünfköpfigen Steuerungsteam der Ausstellung angeboten. Zudem wird in dieser Phase eine Handreichung erarbeitet, mithilfe derer die Gruppen nach der Pilotphase die Ausstellung komplett eigenständig ausrichten können.

Mehr Infos gibt es unter www.vonhier-nachda.org