BUNDjugend Baden-Württemberg  

Nachhaltige Stadt- und Raumentwicklug

Wir wollen gerne nachhaltig und gut leben.

Sagen wir mal, ein Picknick am See mit guten Freund*innen, leckerem Essen und strahlendem Sonnenschein wäre dafür keine ganz schlechte Idee. Dazu braucht es nicht viel, das klingt sogar ziemlich einfach. Denkste. Wenn du dein leckeres Essen nicht mehr bei dir im Dorf beim Laden um die Ecke einkaufen, sondern dafür in die nächste Kleinstadt fahren musst, in die bestenfalls alle zwei Stunden ein Bus fährt (vom See fangen wir hier erst mal gar nicht an), dann ist es mit dem nachhaltigen und guten Leben nicht mehr weit her. Dann gibst du dir halt den Stress, mit dem Auto in die Stadt und dann zum See zu fahren. Und dort kannst du dann nicht mal ein Bier mit deinen Freund*innen trinken, weil du ja später noch mit dem Auto zurück nach Hause fahren musst.
Oder du wohnst in der Stadt und möchtest quasi dasselbe machen, nimmst aber mit dem Stadtpark statt mit dem Badesee vorlieb. Noch einfacher? Denkste. Die Luft im Park ist verpestet von den vielen Autos, die auf den Straßen unterwegs sind. Also doch zum Badesee, nachdem du dich mit dem Auto durch den Stadtverkehr gekämpft hast. Und dort kannst du dann nicht mal ein Bier mit deinen Freund*innen trinken, weil du ja später noch mit dem Auto zurück nach Hause fahren musst.

Klar, die Realität ist immer ein bisschen komplizierter als unser Beispiel. Eines aber wird ziemlich deutlich: Die Umstände machen es den Held*innen in unserer Geschichte nicht gerade einfach, ihren löblichen Plan umweltgerecht in die Tat umzusetzen. Aber: Es wäre anders möglich! Gäbe es eine vernünftige Nahversorgung und einen funktionierenden und attraktiven ÖPNV auf dem Land, wäre der Verkehr in der Stadt weniger auf motorisierten Individualverkehr ausgelegt und wären öffentliche Räume angenehmere Aufenthaltsorte, dann würde das an unserer Geschichte oben einiges ändern und unsere Held*innen hätten es mit ihren Vorhaben wesentlich einfacher.

Worum es hier geht?

Um umstrittenen öffentlichen Raum. Um autofreie Innenstädte. Um neue Lösungen für Mobilität im ländlichen Raum. Um einen gerechten Zugang zu Natur für alle. Um nachhaltige Stadt- und Raumentwicklung.
Damit wollen wir uns in der BUNDjugend BW 2018 und 2019 etwas ausführlicher befassen. Bei unseren Mitmachtreffen, bei zwei landesweiten Aktionstagen und immer, wenn sich die Gelegenheit ergibt. Wenn du Interesse am Thema hast, Ideen, was wir tun könnten oder dich einbringen willst – melde dich: marina.blum@bundjugend-bw.de oder lukas.kammerlander@bundjugend-bw.de.

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